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DATEN UND FAKTEN ZU SWAREFLEX GLASLINSEN

Optische, chemische und mechanische Eigenschaften

OPTISCHE EIGENSCHAFTEN

Swarovski Spezialglas ist als Silikat-Glas sowohl im sichtbaren (VIS) und nah infraroten (NIR) Wellenlängenbereich als auch innerhalb des ultravioletten (UV) Wellenlängenbereichs hochgradig transparent. Dies wird durch die Verwendung hochreiner Rohstoffe und durch spezielle Fertigungsverfahren erreicht.

Für beleuchtungsoptische Anwendungen mit hohen Stückzahlen wird derzeit auf Glas mit einer Brechzahl im Bereich nD = 1,56 zurückgegriffen. Bedingt durch die reinen Rohstoffe und den kontrollierten Herstellprozess lassen sich beleuchtungsoptische Elemente frei von Inhomogenitäten wie etwa Schlieren oder Blasen herstellen, konform mit den internationalen ROHS Richtlinien.

Das für die Außenanwendungen in der Beleuchtungsoptik entwickelte Swarovski Spezialglas zeichnen sich durch hohe UV-Stabilität aus. In Anlehnung an den IEC 62108 Test wurde mit einer UV-A Bestrahlung von 50 kWh/m² die reale UV Bestrahlung in Arizona über 2 Jahre nachgestellt. Dabei trat keine messbare Reduktion der Transmission im Bereich zwischen 300 und 1800 nm auf.
CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Swarovski Spezialglas weist gemäß Testergebnissen höchste Resistenz gegenüber Säuren, Alkalien, Phosphaten und klimatischen Einflüssen auf.

Säureresistenz gemäß ISO 8424:1987
Alkaliresistenz gemäß ISO10629:1996
Phosphatresistenz gemäß ISO 9689:1990
Klimaresistenz gemäß ISO WD 13384

MECHANISCHE UND THERMISCHE ROBUSTHEIT

Die Spezialglaslinsen zeichnen sich aufgrund der großen Härte durch eine enorme Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischem Verschleiß aus. Da die Transformationstemperaturen (Tg) typisch im Bereich von 400-500 °C liegen, ist die Temperaturbeständigkeit des Glases hoch. Die Spezialglaslinsen eignen sich deshalb gut für Anwendungen mit hohen Temperaturen wie etwa High-Power-LEDs und Outdoor-Anwendungen.
OBERFLÄCHENVEREDELUNG

Das Erscheinungsbild von Glaselementen beziehungsweise deren optische Funktion kann durch eine Reihe von unterschiedlichen Beschichtungen verändert werden. Beispiele hierfür sind Antireflexbeläge zur Erhöhung der Lichttransmission und Reflexbeläge bis hin zu Verspiegelungen für gezielte Strahlumlenkungen. Darüber hinaus können durch Effektbeschichtungen unterschiedlichste Farbeffekte erzielt werden.

Durch gezielte chemische oder mechanische Abrasion kann die Oberfläche mattiert werden (gezielte Generierung von Streulicht, Entblendung).